Blockchain – „wird der Energiesektor jetzt intelligent?“

Am EU-Projekt NEMoGrid nimmt das Unternehmen Sonnen teil, bei dem der zukünftige Energiehandel zwischen einzelnen Haushalten per Blockchain getestet wird.

Sonnen treibt den Einsatz der Blockchain-Technologie im Energiesektor weiter mit voran und beteiligt sich dabei an dem EU-Projekt NEMoGrid. Daran nehmen verschiedene Unternehmen und Forschungseinrichtungen aus Deutschland, der Schweiz und Schweden teil.




Ein Ziel ist es dabei herauszufinden, wie sich unterschiedliche Stromtarife zu unterschiedlichen Zeiten oder der direkte Peer-to-Peer-Handel auf die Stromkosten aber auch auf die Stabilität der lokalen Verteilnetze auswirken. Dazu werden unterschiedliche Szenarien simuliert, zum Beispiel wie sich der direkte Handel in einer Region auf die Strompreise auswirkt. Zudem werden die vielversprechendsten Szenarien in Testgebieten in der Schweiz und Schweden in der Praxis getestet.

Damit liefert das Projekt Erkenntnisse, wie sich flexible Strompreise und die Netzstabilität auf lokaler Ebene bestmöglich kombinieren lassen. Die Erkenntnisse könnten sich dann auch auf größere Regionen übertragen lassen.

„Das Ziel der Energieversorgung muss es sein,

möglichst viel saubere Energie dort zu erzeugen, wo sie auch verbraucht wird. Wenn Haushalte ihren eigenen Strom an ihre Nachbarn verkaufen können, wirkt sich das auf die lokalen Strompreise und das Stromnetz aus. Im Idealfall handeln die Menschen Strom und stabilisieren gleichzeitig die lokalen Netze, so dass teure Netzeingriffe möglichst vermieden werden. Die Blockchain ist die richtige dezentrale Technologie, um solch ein sich selbst ausgleichendes System in Echtzeit zu steuern“, sagt Jean-Baptiste Cornefert, Geschäftsführer von sonnen eServices.



Der Einsatz der Blockchain-Technologie hat dabei den Vorteil,

dass sowohl die Haushalte als auch die Verteilnetzbetreiber Transparenz über jede Kilowattstunde haben, die zwischen den Teilnehmern gehandelt wird. Gleichzeitig sind die Transaktionen transparent und es fallen keine zusätzlichen Kosten für den Stromhandel an.

 

Mining – „in Deutschland moralisch noch vertretbar?“

Ist mining moralisch noch vertretbar?!

Was spricht eigentlich dafür Kryptowährungen also Bits und Bytes zu minen. Ist das nicht totaler Schwachsinn einen Prozessor oder eine Grafikkarte 24/7 non Stopp laufen zu lassen. Dabei wird viel elektrische Energie verbraucht welche natürlich auch einmal erst erzeugt werden muss. Da aber die Technologische Entwicklung stetig weiter geht sind dadurch nicht auch Anreize wie etwa schnellere Rechner, schnellere Grafikkarten bei weniger Verbrauch geschaffen?!




Hast Du eigentlich schon gewusst dass Deutschland aus erneuerbaren Energien mehr Strom produziert als benötigt wird. Es ist sogar so dass diese Energie häufig ins Ausland verramscht wird oder unsere Nachbarn bekommen sogar Geld dafür, wenn sie den überschüssigen deutschen Strom abnehmen. Und das ist keine einfache Behauptung von mir, sondern dies wurde sogar im Focus veröffentlicht.

Warum wird dieser Punkt dann immer wieder angesprochen  und vor allem von wem? Wem könnte es nicht passen wenn wir einfachen Bürger in der Lage wären unsere Finanztransaktionen selbst zu überwachen und kontrollieren. Durch die Blockchain ist das nämlich möglich und umso mehr involviert sind, umso sicher ist es. Man bräuchte auf einmal keine Dritten mehr um das Geld von A zu B zu transferieren. Nehmen wir den Bitcoin welcher in seiner Anzahl begrenzt ist, dieser kann niemals so an Wert verlieren wie unser ach so tolles Fiat Geld. Allein 2017 hat die EZB jeden Monat 40 Milliarden Euro gedruckt und somit die Geldentwertung vorangetrieben. Unser Geld wird immer weniger Wert sein und somit leider auch Dein Erspartes.



Klar hier in Deutschland erwirtschaftet man zur Zeit als Privatperson keinen Gewinn außer man hat eine Solaranlage auf dem Dach und produziert so kostenlosen Strom. Das bedeutet aber nicht dass es nicht wieder Bergauf gehen kann mit den Kursen. Denn wenn sich immer mehr Menschen für Kryptowährungen interessieren und sie auch nutzen dann wird deren Wert auch steigen. Dann kannst auch Du Gewinn als kleiner Privater Miner erwirtschaften aber vor allem unterstützt Du die Blockchain-Technologie.

Also Ja! es ist moralisch vertretbar solange wir in Deutschland einen Überschuss an Strom haben und wir dadurch die Entwicklung der Blockchain, die Dezentralität und somit die Unabhängigkeit voran treiben können!

Blockchain – „Springer Medienkonzern nutzt Stellar!“

Springer setzt künftig auf die Blockchain-Technologie,

denn mit dem Payment-Dienst SatoshiPay sollen Leser schon bald digital per Wallet für Content bezahlen können. SatoshiPay und Springer gaben in einem gemeinsamen Statement bei Medium bekannt, dass der Zahlungsdienst verschiedene Springer-Produkte integriert wird. So können Leser mit Hilfe der Wallet von SatoshiPay direkt von ihrem Endgerät für Publikationen des Medienkonzerns bezahlen können.




Obwohl Springer meiner Meinung nach nur für Propaganda Zwecke der Regierung und zur Volksverdummung mit ihren Zeitungen bzw. Zeitschriften beiträgt, ist dies ein gutes Zeichen für die vielleicht baldige Massenadaption der Blockchain. Aber nun zurück zum eigentlichen Thema, SatoshiPay basiert technisch auf der Stellar-Blockchain und Kryptowährungen sind dafür nicht zwangsläufig nötig. Über diese Plattform lassen sich alle möglichen Werte auch Euro und US-Dollar sicher und innerhalb von Sekunden transferieren. Die Blockchain-Zahlungen können die Transaktionskosten deutlich senken und ermöglichen damit neue Monetarisierungssysteme für Inhalte.



Über die Kooperation mit Springer freut sich besonders der SatoshiPay-Gründer Meinhard Benn. Denn seit dem Start im Jahr 2014 sei es ihm darum gegangen die Technologie in den Mainstream zu bringen. Und ein Partner wie Springer und seiner enormen Reichweite wird dazu beitragen das dieses Ziel zu erreichen. Springer hat rechtzeitig auf den Wandel in der Medienbranche reagiert, jetzt fehlt es nur noch etwas an Niveau und ehrliche freie Berichterstattung!

Ethereum – „macht die Musik!“

Ungefähr drei Jahre nach der Erfindung von Bitcoin,

als das Potenzial der Blockchain-Technologie für mehr Anwendungen als nur die Währung erkannt wurde, begannen Entwickler im Crypto-Bereich, ein breiter definiertes Protokoll zu entwickeln. Im Jahr 2013 schlug der damals 19-jährige Programmierer Vitalik Buterin die Idee des Ethereum-Protokolls vor.

Ethereum ist ein viel ausdrucksstärkeres, viel mächtigeres Blockchain-System. Er beschrieb das System als im menschlichen Sinne besser skalierbar. Laienmäßig gesehen, war das Innovativste, was Buterin mit Ethereum gemacht hat, die Abtrennung der Blockchain (Protokoll) -Schicht von den darauf aufbauenden Anwendungen. Diese neue Struktur ermöglicht es Softwareentwicklern, Anwendungen zu erstellen, die ihren spezifischen Anforderungen in der Ethereum-Blockchain entsprechen.



Kodak hat zum Beispiel im Januar 2018 eine Bild-Rechte-Plattform namens KodakOne auf Basis von Ethereum Blockchain auf den Markt gebracht. Eine ähnliche Plattform ist Ujo Music, ein von Ethereum betriebener Musikrechte-Marktplatz.

Auf diesen Plattformen können Künstler ihre Arbeit mit einer angepassten Benutzerrichtlinie über ein „Live-Dokument“ -System namens Open Law hochladen und verkaufen, das Teil der Ethereum-Infrastruktur ist. Künstler können Lizenzrechte und andere Rechte an Mitglieder auf derselben Plattform verkaufen und in Form von digitalen Tokens bezahlt werden. Im Gegensatz zur traditionellen Musikindustrie, in der viele Juristen Hochschulabsolventen sind und eine riesige Menge an Geld aus dem Ökosystem herausholen, ermöglicht diese neue Blockchain-Architektur den Urhebern von Inhalten einen direkteren Zugriff auf ihre Fangemeinde.

 

Blockchain – „Filmindustrie erkennt die Möglichkeit“

Amorette Jones (Marketing  Guru) und  Matej Boda (Technologe) gründeten 2017 ein neues Unternehmen Namens  Treeti. Es ist eine Plattform für die Filmindustrie welche die Blockchain Technologie  nutzt. Anscheinend ist Matej Boda nun durch Paul Campell und Thomas Lakeman ersetzt worden. Das scheint aber nicht zu stören den trotzdem führt Jones das Unternehmen  weiterhin zum Erfolg. 

Jones hat schon zahlreiche professionelle Auszeichnungen erhalten:

  • Top 100-Vermarkter des Werbezeitalters des Jahres
  • die Top-1000-Ideen des Jahrzehnts des Werbezeitalters
  • im Lizenzmagazin in den Top 40 unter 40
  • die Publicist Guild Honor Awards
  • den Webby und verschiedene Kreativpreise „Best in Show“ .

Aussage laut Jones über die Blockchain:

das letzte Mal war sie so aufgeregt über eine angehende Technologie im Jahr 2000 und das waren neue Werbemöglichkeiten über das Internet“.

Sie nutzte das Web voll aus um Artisan Entertainments Low-Budget-Indie-Film „The Blair Witch Project“ in einer Kampagne zu vermarkten die als Fallbeispiel für virales Marketing diente. Ein doch sehr bekannter Film auch hier in Deutschland.



Das Unternehmen Treeti wirbt mit Aussagen wie:

  • TREETI wird diesen Sommer starten und wird die Revolution der Blockchain weltweit führen!
  • Mit TREETI können Sie Inhalte schneller und zuverlässiger bereitstellen, ohne die überhöhten Gebühren eines Mittelsmanns zu benötigen.
  • TREETI basiert auf DCore, unserer proprietären Blockchain-Technologie, die eine durchschnittliche Transaktionsgeschwindigkeit aufweist, die der von Visa entspricht.
  • Unsere Peer-to-Peer-Plattform ermöglicht die blitzschnelle Verteilung an ein globales Publikum, einschließlich über 2 Milliarden Menschen, die derzeit keinen Zugang zu Banken haben.

Filmemacher (oder Studios) können Filme hochladen, Preise festlegen, Trailer veröffentlichen und Werbeaktionen starten. Die Filmemacher werden außerdem in der Lage sein Features wie Crowdfunding, die Finanzierung eines Projekts, sofortige Transaktionen nach Veröffentlichung eines Films und die weltweite Verbreitung über ein Peer-to-Peer-Netzwerk nutzen.

Wie Du sicherlich bemerkst wird die Blockchain-Technologie auch in der Filmindustrie Anwendung finden und sich durchsetzen!