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Blockchain – “Versicherungen sind jetzt mit an Bord”

Verträge per Blockchain

Allianz, Munich Re und elf andere Versicherer gründen eine Tochter in Zürich, die Policen auf Basis der Blockchain-Technologie anbieten soll.

Die Brancheninitiative B3i, in der sich Versicherer zusammengeschlossen haben, um die Blockchain-Technologie zu erforschen, macht Ernst. Sie hat gerade einen eigenen kleinen Versicherer gegründet, die B3i Service AG in Zürich.

Vorerst konzentriert sich das Start-up auf Verträge innerhalb der Versicherungsbranche oder zwischen Versicherern und Industriekonzernen. In Zukunft seien aber auch Angebote für Endverbraucher denkbar, sagte Ken Marke, Marketingchef der B3i Service AG.



Mit der Blockchain-Technik können Nutzer über ein dezentrales Register Daten in Echtzeit und sicher austauschen. Mit der Technologie sollen unter anderem Vertragsabschlüsse sehr viel schneller verhandelt werden können, weil alle Vertragspartner dieselben Informationen sehen und in Echtzeit Änderungen vornehmen können. Die Technik gilt als besonders geeignet für Verträge, weil keine nachträglichen Änderungen an den Eintragungen in miteinander verknüpften Datenblöcken der Kette, der Blockchain, möglich sind.

Das Start-up will als erstes ein Angebot für eine einfach und schnell abzuschließende Rückversicherung gegen Naturgefahrenschäden auf den Markt bringen. Dabei sollen nicht nur Verträge abgeschlossen werden, sondern auch Schäden abgewickelt und ausgezahlt werden können. Die Gründer erwarten erste Transaktionen bis Ende des Jahres.

Quelle

 

Blockchain – “China mehr als doppelt so viele Patente wie USA”

Mehr als die Hälfte der 406 Patente im Jahr 2017 stammten aus China, das Land reichte 225 Blockchain-Patente ein gefolgt von den USA (91) und Australien (13).

Chinesische Unternehmen stellten von 2012 bis 2017 unter der Leitung von Beijing Technology Development sechs der neun besten Blockchain-Patentanmelder. Obwohl nicht alle Patente zu funktionsfähigen Produkten führen, sind die Daten insofern von Bedeutung, als sie auf Aktivitäten in bestimmten Industriezweigen hinweisen und Eintrittsbarrieren schaffen könnten.



Die chinesische Regierung hat ein offizielles Interesse an der Entwicklung der Blockchain-Technologie in dem Land gezeigt. Wie bereits von Cointelegraph berichtet, bestätigte die von der Regierung unterstützte Investment Association of China die Bildung eines Blockchain Development Centers.

Am 23. März veröffentlichte das chinesische Ministerium für Industrie und Informationstechnologie eine Liste von Zielen zur Förderung der Entwicklung und Standardisierung der Blockchain-Technologie. Zu den Zielen gehört auch, international Standards zu etablieren.

Blockchain – “Betrug ist ausgeschlossen”

Mit Hilfe von Agora,

konnten die Bürger in  von Sierra Leona (Afrika) die Präsidentschaftswahlen in einer Weltpremiere über Blockchain durchführen. Agora ist ein in der Schweiz ansässiges Technologieunternehmen für überprüfbare Abstimmungslösungen für Regierungen und Institutionen.

Der wichtigste Aspekt der Initiative ist jedoch die beispiellose Überprüfbarkeit. Agora lieferte schon 2 Stunden vor der offiziellen Zählung Ergebnisse per Twitter. Das bedeutete, dass jeder Beamte, Bürger und internationale Beobachter sich fast in Echtzeit davon überzeugen konnte, wie die Abstimmung ausgefallen war.




Die Ergebnisse wurden auf einer fälschungssicheren Seite aufgezeichnet und öffentlich angezeigt. Die sichere Speicherung von Wahldaten und die öffentliche Zugänglichkeit eröffnen ein neues Zeitalter für das Vertrauen der Wähler und in die Demokratie. Zukünftig könnten so Betrug (man weiß es nicht) bei den Wahlen wie in den USA und auch in Europäischen Ländern ausgeschlossen werden.

Wieder einmal bringt die Blockchain Technologie der Menschheit (mal intelligent ausgedrückt) einen gewaltigen Mehrwert!