Welchen Einfluss hat China durch mining auf den Bitcoin?

Laut einem aktuellen Forschungsbericht der von der Florida International University

und der Princeton University zusammengestellt wurde, hat China einen enormen Einfluss auf das Bitcoin-Netzwerk. Hauptsächlich aufgrund seiner Monopolisierung der Hashing-Power. China kontrolliert derzeit etwa 74 Prozent des Bitcoin-Netzwerks. Theoretisch könnten sie diese Stellung nutzen um einen Angriff auszulösen welcher mehr als 50 Prozent des Bitcoin-Systems betreffen kann. Ein solches Ereignis würde dann eine Kettenreaktion auslösen, die letztlich das gesamte Bitcoin-Ökosystem destabilisieren könnte.




Wie wurde China zu so einem Machtvollen Bitcoin Mining Kraftwerk?

Wahrscheinlich ist die Verfügbarkeit von billigem Strom ein Hauptfaktor für die Zentralisierung der Hashing-Power in China. Laut einem kürzlich von Diar veröffentlichten Bericht weist China im Vergleich zu den Vereinigten Staaten und den meisten westlichen Ländern deutlich niedrigere Stromtarife mit ca. 4-8 Cent pro kWh auf. Die Strompreise in den Vereinigten Staaten betragen derzeit durchschnittlich 12 Cent pro Kilowattstunde (kWh), während die britischen Zahlen bei etwa 19 Cent pro kWh liegen. Hier in Deutschland haben wir einen der höchsten Strompreise von Europa mit durchschnittlich 28 Cent pro kWh.

Das chinesische Unternehmen Bitmain ist ein gutes Beispiel für eine Bitcoin-Mining-Erfolgsgeschichte. Gegründet im Jahr 2013, Jahre vor dem kometenhaften Aufstieg der Kryptowährungsindustrie, spielte es eine bedeutende Rolle bei der Etablierung der Bitcoin-Mining-Industrie in China. Es dominiert jetzt etwa 30 Prozent dieses Sektors. Die Miningpools, BTC.com und Antpool, machen etwa 16 Prozent bzw. 14 Prozent des Marktanteiles aus.

Warum die chinesische Regierung das Bitcoin-Netzwerk angreifen könnte?

Es gibt zahlreiche Gründe warum die chinesische Regierung das Bitcoin-Netzwerk angreifen möchte. Ein plausibler Grund wäre laut einiger Crypto-Analysten jedoch um die Position des Landes als Bitcoin-Hash-Power-Monopol zu stärken. Um somit eine bessere Kontrolle über den Markt für Kryptowährungen zu erlangen und ausländische Akteure fernzuhalten. Laut Zhou Yuzhong, einem renommierten Autor, der mehrere Bücher über die Entwicklung digitaler Währungen in China geschrieben hat, hat die chinesische Regierung in den vergangenen zwei Jahren wichtige Maßnahmen gegen zahlreiche Aktivitäten im Bereich der Kryptowährung eingeführt, darunter das Verbot von Initial Coin Offerings (ICOs) und Blockieren des Zugangs zu Offshore-Kryptowährungsbörsen. Aber was die Zentralbank wirklich will, ist die Kontrolle zurückzugewinnen.“



Wie könnte so ein Angriff auf das Bitcoin-Netzwerk aussehen?

China könnte sein Hashing-Power-Monopol erhöhen, indem es eine Reihe von koordinierten Angriffen gegen konkurrierende Miningpools startet, die von Konkurrenten in anderen Ländern kontrolliert werden. Laut dem Bericht der Florida-Princeton Universität würde ein „Trojaner“ -Angriff, bei dem chinesische „Teilnehmer“ als Minenarbeiter in ausländischen Minenpools auftreten, die Einreichung unvollständiger Blöcke in solchen Pools ermöglichen. Eine solche verdeckte Operation würde keinen Verdacht wecken und dazu führen, dass der Mining-Pool die Belohnungen verpassen würde. Ein kollektiv koordinierter Angriff würde frustrierte Miner zwingen, sich für profitablere Bergbaupools zu entscheiden, die höchstwahrscheinlich von den Chinesen kontrolliert werden.

Die chinesische Regierung könnte auch De-Anonymisierungs-Vektor-Angriffe auf das Bitcoin-Netzwerk durchführen um die Anonymisierung der Nutzer aufzuheben. De-Anonymisierung würde es der Regierung ermöglichen, die Online-Aktivitäten von Nutzern einschließlich ihrer Bitcoin-Transaktionen, zu überwachen.

Umso mehr sollten sich Miner nach anderen Pools, welche nicht von China dominiert werden, nutzen. Auch wenn die Gebühren für die Miner dann ein wenig teurer sind. Schließlich soll das ganze ja dezentral sein und somit hätte China auch keinen entscheidenden Einfluss mehr auf den Bitcoin.

Blockchain – „5 Vorhersagen von Experten für 2030“

Ray Valdes (CTO @ ConsenSys) und Kate Mitselmakher (CEO @ Bloccelerate VC) haben ihren Jobs bei der bekannten Technologieforschungsfirma Gartner aufgegeben um der Blockchain-Bewegung beizutreten. Die zwei sind keine Unbekannten in der Blockchain Welt sondern Experten und reden nicht nur einfach irgendwas daher. Ihrer Meinung nach stehen wir noch am Anfang und sie geben 5 Vorhersagen wie die Blockchain-Technologie die Welt bis 2030 prägen wird.

Vorhersage 1:
Bis zum Jahr 2030 werden die meisten Regierungen auf der ganzen Welt virtuelle Währungen schaffen oder einführen. Die Staatswährung der Zukunft wird zwangsläufig eine Kryptowährung. Im Vergleich zur herkömmlichen Fiat-Alternative ist Kryptowährung effizienter, bietet kürzere Abrechnungszeiten und bietet eine erhöhte Rückverfolgbarkeit.

Vorhersage  2:
Bis 2030 wird es unter den vier am höchsten bewerteten Unternehmen der Welt (basierend auf der Börsenbewertung) ein Rennen darüber geben, welches als erstes eine Billion Dollar an Wert sein wird. Durch Nutzung der Blockchain-Technologie und deren Wert der Tokens, sind dann im Rennen Apple, Amazon, Alphabet (Google) und Microsoft.




Vorhersage 3:
Bis zum Jahr 2030 werden Identitätssysteme wie wir sie heute kennen durch Blockchain-basierte Identitätssysteme ausgetauscht. Diese Systeme bieten eine einzige Quelle für die Überprüfung der Identität und des Vermögens von Personen.

Vorhersage 4:
Bis zum Jahr 2030 wird der größte Teil des Welthandels unter Nutzung der Blockchain-Technologie betrieben werden. Einer der vielversprechendsten Bereiche ist die globale Lieferkette. In seinem gegenwärtigen Zustand wird der Welthandel über eine chaotische, fragmentierte Geschäftsbeziehung zwischen Parteien geführt, die nicht vertrauenswürdig sind.

Vorhersage  5:
Bis 2030 werden signifikante Verbesserungen des Lebensstandards der Welt auf die Entwicklung der Blockchain-Technologie zurückzuführen sein. Armut und Einkommensdiskrepanz sind wohl die schwierigsten Probleme für die Menschheit. Mehr als 10% der Weltbevölkerung, mehr als 750 Millionen Menschen, leben von weniger als 2 $ pro Tag. Obwohl der allgemeine Lebensstandard steigt und das weltweite BIP steigt, werden die Reichen reicher und die Armen ärmer.

Top Universitäten bieten Blockchain Kurse an!

An der Schule Wharton belegen immer mehr Schüler Kurse bei denen es um Bitcoin und die Blockchain geht.

Auch an anderen Top Universitäten sind die Studenten bestrebt, Kurse zu besuchen, die sich auf die dezentralisierte Technologie der Blockchain konzentrieren, die Kryptowährungen wie Bitcoin untermauert. Laut einer neuen Umfrage von 675 Studenten der Vereinigten Staaten von Amerika durch Cryptocurrency Exchange Coinbase und Qriously haben 9% der Studenten bereits Kurse in diesem Zusammenhang besucht und 26% wollen dies noch tun.




Ein Grund für das gestiegene Interesse an Blockchain-Kursen

sind wohl die sehr guten Jobaussichten in naher Zukunft. Ein sehr hoher Prozentsatz führender Unternehmen hat jetzt Blockchain- oder Distributed-Ledger-Projekte und sucht nach Know-how in diesem Bereich. Tatsächlich sind die Stellenanzeigen für Bitcoin bei LinkedIn in den letzten drei Jahren um das Neunfache in der Finanzdienstleistungsbranche und um das Vierfache in der Softwaretechnologiebranche gestiegen (im Verhältnis zu den gesamten Stellenanzeigen auf LinkedIn). Es gibt ca. 2770 offene Stellen im Zusammenhang mit „Blockchain“ auf der Karriereseite Glassdoor. Selbst bei Stepstone der Job Suchmaschine werden 132 Stellen gelistet wenn man „Blockchain“ eingibt, es werden wöchentlich mehr.



Für die Industrie sind die möglichen Anwendungen zahlreich,

von der Verfolgung der Lieferkette bis hin zum Stromversorger. Laut PwC’s Global Blockchain Survey 2018 sind 84% der Unternehmen sehr aktiv in dem Thema Blockchain. Bald werden wohl auch in Deutschland immer mehr Blockchain Kurse an Schulen und Universitäten angeboten. Selbst wenn es nur wenige Kryptowährungen überleben werden die Blockchain tut dies ganz bestimmt!

Bitcoin – „Dinge die die Welt veränderten“

Thomas Alva Edison erfand 1880 die Glühbirne

welche mithilfe eines Glühfadens aus japanischem Bambus bereits volle 1200 Stunden hielt. Dies ist der Moment, zu dem das elektrische Licht wahrhaftig in das tägliche Leben der Menschen eintrat. Eine erstaunliche Entwicklung spielte sich zusätzlich 1906 ab, als Edison’s General Electric Company die erste Firma wurde, die sich offiziell eine Technik auf Wolframfaden für Glühbirnen patentieren ließ. Und heute ist die ganze Welt hell erleuchtet.




1903 schafften es die Gebrüder Wright

erstmalig in der uns bekannten Geschichte, ein bemanntes Flugzeug erfolgreich zu starten. Zwar endete der Versuch nach kaum 100 Metern, doch war ein unglaublicher Durchbruch geschafft. Heute fliegen täglich über 200000 Flugzeuge über unseren Köpfen hinweg.

 

Konrad Zuse gelingt erfand 1936 den Z1 Computer,

welcher allerdings noch voller logischer Fehler steckte. Dem Z1 folgten deshalb noch der Z2 und Z3. Anfang der 80er Jahre war die Technik dann schließlich soweit ausgereift, dass von Unternehmen und Privatnutzer davon profitieren konnten. Dies führte zum Boom der IT Branche, was sich in den zahlreichen Firmengründungen (Apple, IBM, Microsoft) zu dieser Zeit widerspiegelt. Rechner sind heutzutage absolut nicht mehr wegzudenken.

 

Der britische Physiker Tim Berners-Lee

gilt als Erfinder des World Wide Web, das er 1990 mit der weltweit ersten Website begründete. Berners-Lee war für das Europäische Kernforschungslabor (CERN) in Genf tätig. Dort entwickelte er 1989 ein Projekt, das aufbauend auf dem bereits bestehenden Internet den weltweiten wissenschaftlichen Informationsaustausch durch das Prinzip des Hypertextes ermöglichte.1990 ging die erste Website der Welt unter der Adresse info.cern.ch online. Damit hatte Berners-Lee unbeabsichtigt den Grundstein für ein neues Medium gelegt, das sich in den folgenden Jahren mit explosionsartiger Geschwindigkeit in der ganzen Welt verbreitete.



Ende 2008 war die Finanzkrise in vollem Gange und war Weltweit spürbar.

Im September desselben Jahres beantragte Lehman Brothers Holdings, damals die viertgrößte Investmentbank der Welt, Insolvenzschutz nach Chapter 11. Als die finanzielle Infrastruktur der Welt zusammenbrach, wurde die Domain Bitcoin.org registriert. Später im Jahr 2008 veröffentlichte eine Person oder Gruppe unter dem Pseudonym Satoshi Nakamoto ein White Paper über Bitcoin auf einer Kryptografie-Mailingliste, in dem erklärt wurde, wie die Kryptowährung funktionieren würde. Anfang 2009 förderte Nakamoto den erste Bitcoin, den sogenannten Genesis-Block. Eingebettet in die Programmierung dieses ersten Bitcoin war der Text „The Times 03/Jan/2009 Kanzler am Rande der zweiten Rettungsaktion für Banken“. Der Text bezieht sich auf eine Schlagzeile der britischen Tageszeitung The Times und gilt allgemein als Beweis für das Datum, an dem Bitcoin erstmals abgebaut wurde. Die erste Bitcoin-Transaktion folgte schon bald danach, als ein Bitcoin von Nakamoto an Hal Finney, einen Kryptografieexperten, geschickt wurde. Heute werden täglich tausende Transaktionen mit Bitcoins und auch anderen Kryptowährungen durchgeführt und die Welt steht erst am Anfang der Blockchain-Technologie.

 

Blockchain – „Das zelbstzahlende Auto“

Die ZF Friedrichhaven AG hat ein neues Bezahlsystem für Elektrofahrzeuge in Kooperation mit UBS entwickelt.

Das Bezahlsystem Blockchain Car eWallet soll das „Unterwegs-Laden“ vereinfachen sowie viele andere Vorteile bieten. Wie zum Beispiel das bezahlen einer Maut im vorbeifahren. Mittels einer speziellen App ist das Car eWallet autorisiert, Zahlungen bis zu einem bestimmten Limit eigenständig durchzuführen.




Für die Nutzung der einzelnen Ladestation im System ist keine gesonderte Registrierung mehr erforderlich. Sobald die Verbindung zur Ladestation hergestellt ist, werden die Fahrzeugbatterien geladen und die Gebühren automatisch über die Car eWallet bezahlt. Dieser Ansatz soll auch das induktive Laden ermöglichen – etwa während einer Rotlichtphase an der Ampel oder an einem Zebrastreifen. Dank seiner Micropayment-Funktion sei die Car eWallet in der Lage, auch geringste Zahlungsbeträge zu verrechnen.

Wie eine reale Geldbörse kann der digitale Geldbeutel dabei auch Zahlungen entgegennehmen. Geplant ist außerdem, Zugänge zum Fahrzeug für Dritte freizuschalten. Somit könnten Autos mit Car eWallet Car-Sharing-Portalen zur Verfügung gestellt werden und Gebühren von Mietern auf Zeit entgegennehmen. Ein definierter Authentifizierungscode auf einem Paket könnte eingescannt werden und der Kofferraum öffnet automatisch. Das ermöglicht Lieferungen direkt ins Fahrzeug bei gleichzeitigem Schutz vor Unbefugtem.



Alle Aktivitäten zur Entwicklung und Vermarktung von Car eWallet

werden aus dem ZF-Konzern ausgegliedert und in das Start-up-Unternehmen Car eWallet GmbH eingebracht. Dieses wird ZF in einer ersten Finanzierungsphase mit Startkapital ausstatten, für die Anschlussfinanzierung wird das Start-up externe Investoren werben. Das neu gegründete Start-up profitiert dabei von den Erfahrungen aus der zeitlich befristeten Kooperation zwischen ZF und den bisherigen Projektpartnern, dem Technologieunternehmen IBM und der globalen Bank UBS.