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Crypto News

Blockchain – “Das zelbstzahlende Auto”

Die ZF Friedrichhaven AG hat ein neues Bezahlsystem für Elektrofahrzeuge in Kooperation mit UBS entwickelt.

Das Bezahlsystem Blockchain Car eWallet soll das “Unterwegs-Laden” vereinfachen sowie viele andere Vorteile bieten. Wie zum Beispiel das bezahlen einer Maut im vorbeifahren. Mittels einer speziellen App ist das Car eWallet autorisiert, Zahlungen bis zu einem bestimmten Limit eigenständig durchzuführen.




Für die Nutzung der einzelnen Ladestation im System ist keine gesonderte Registrierung mehr erforderlich. Sobald die Verbindung zur Ladestation hergestellt ist, werden die Fahrzeugbatterien geladen und die Gebühren automatisch über die Car eWallet bezahlt. Dieser Ansatz soll auch das induktive Laden ermöglichen – etwa während einer Rotlichtphase an der Ampel oder an einem Zebrastreifen. Dank seiner Micropayment-Funktion sei die Car eWallet in der Lage, auch geringste Zahlungsbeträge zu verrechnen.

Wie eine reale Geldbörse kann der digitale Geldbeutel dabei auch Zahlungen entgegennehmen. Geplant ist außerdem, Zugänge zum Fahrzeug für Dritte freizuschalten. Somit könnten Autos mit Car eWallet Car-Sharing-Portalen zur Verfügung gestellt werden und Gebühren von Mietern auf Zeit entgegennehmen. Ein definierter Authentifizierungscode auf einem Paket könnte eingescannt werden und der Kofferraum öffnet automatisch. Das ermöglicht Lieferungen direkt ins Fahrzeug bei gleichzeitigem Schutz vor Unbefugtem.



Alle Aktivitäten zur Entwicklung und Vermarktung von Car eWallet

werden aus dem ZF-Konzern ausgegliedert und in das Start-up-Unternehmen Car eWallet GmbH eingebracht. Dieses wird ZF in einer ersten Finanzierungsphase mit Startkapital ausstatten, für die Anschlussfinanzierung wird das Start-up externe Investoren werben. Das neu gegründete Start-up profitiert dabei von den Erfahrungen aus der zeitlich befristeten Kooperation zwischen ZF und den bisherigen Projektpartnern, dem Technologieunternehmen IBM und der globalen Bank UBS.

 

Zcash – “Whistleblower steht auf Kryptowährung”

Edward Snowden steht auf Zcash!

Der wohl derzeit bekannteste Whistleblower Edward Snowden wurde und wird regelmäßig zu aktuellen digitalen Themen befragt. So wurde er auch schon im Zuge der Konferenz „Blockstack Berlin 2018“  per Live-Video befragt. Dabei verriet Snowden, daß er die Kryptowährung Zcash “aktuell ca. 50$ Wert” am interessantesten findet. Meinen Respekt hat der Mann, nicht jeder traut sich die Wahrheit über die illegalen Machenschaften der eigenen Regierungen offen zulegen! Streng abgeschirmt von der Öffentlichkeit lebt Snowden praktisch im Exil in Russland und twittert viel.



Snowden sagte zu Zcash:

„Zcash ist für mich derzeit am spannendsten, weil seine Privatsphäre-Eigenschaften derzeit einzigartig sind. Wir werden mehr und mehr Projekte sehen, die das nachmachen werden, und ich denke, daß das eine gute Sache ist“

Zum Thema Bitcoin meinte Snowden, daß die Kryptowährung noch lange einen Wert haben würde. „Aber das Kern-Team muss schneller werden bei der Verbesserung des Protokolls, andernfalls werden sie mit der Konkurrenz nicht mithalten können“, so Snowden. Besitzern von Kryptowährungen riet er nie über ihren Besitz zu sprechen.




Zcash startete bzw. entstand am 28. Oktober 2016 als Abspaltung der Bitcoin-Blockkette.

Früher hieß es Zerocoin-Protokoll, bevor es in das Zerocash-System und dann schließlich in Zcash umgewandelt wurde. Übrigens der Gründer, CEO und die treibende Kraft hinter Zcash ist Zooko Wilcox. Wie bei Bitcoin liegt die Obergrenze an ZEC Coins bei 21 Millionen und es wurde auch das „Reward Halvening“ das alle 4 Jahre eintritt übernommen. Aber der Coin verfügt über einen anderen Mining-Alogrithmus und die Zeitspanne der Blöcke beträgt nur 2,5 Minuten.

 

Blockchain – “gab es schon 2004”

Viele wissen dies wahrscheinlich noch nicht aber der Kölner Mathematiker Michael Mertens

hat bereits vor vielen Jahren an einer Blockchain Technologie gearbeitet. Leider zeigten Unternehmen damals keine Interesse an dieser Technologie gezeigt. Herr Mertens gab aber nie auf und war immer überzeugt von dieser Technologie welche die Welt verändern würde, genau was sie eben jetzt macht.

Mitte der 1990er arbeitet er neben dem Studium mit Wei Dai an dezentralen Lösungen für Geld. Dieser veröffentlicht 1998 das in der Szene berühmte b-money-paper. Bis heute gilt es als die Grundlage für die Krypto-Währung Bitcoin.




Selbst das iPhone gab es zu dieser Zeit noch nicht,

als Herr Mertens seine erste Blockchain verkaufte.  Die Blockchain, die Mertens 2004 baut, erfindet nicht das Geld neu oder revolutioniert Banken. Sein erstes Start-up gewann als Kunden einen der größten deutschen Anbieter von Sportwetten. Dieser wollte sicherstellen, dass die Automaten wie es sie in Wettbüros gibt, nicht nach Spielende gehackt und so manipuliert werden können. Mertens baute also ein dezentrales System auf Blockchain-Basis.

2014 gründete er seine heutige Firma CryptoTec AG welche für große Unternehmen eine Blockchain, welche die nahtlose Nachverfolgung von Gütern (Track und Trace) mittels Codes und fälschungssicherer Merkmale bietet. Außerdem erschwert sie es Fälschern, Plagiate in die Lieferkette einzuspielen. Seine Blockchain schützt  Unternehmen vor Datenklau und sorgt für sicheren Datenaustausch.

Mertens ist ein anerkannter Experte für Kryptographie, Blockchain, agile Entwicklung und Usability. Er berät Unternehmen im Healthcare-Bereich und hält regelmäßig Vorträge auf Konferenzen und Universitäten.

Blockchain – “wird der Energiesektor jetzt intelligent?”

Am EU-Projekt NEMoGrid nimmt das Unternehmen Sonnen teil, bei dem der zukünftige Energiehandel zwischen einzelnen Haushalten per Blockchain getestet wird.

Sonnen treibt den Einsatz der Blockchain-Technologie im Energiesektor weiter mit voran und beteiligt sich dabei an dem EU-Projekt NEMoGrid. Daran nehmen verschiedene Unternehmen und Forschungseinrichtungen aus Deutschland, der Schweiz und Schweden teil.




Ein Ziel ist es dabei herauszufinden, wie sich unterschiedliche Stromtarife zu unterschiedlichen Zeiten oder der direkte Peer-to-Peer-Handel auf die Stromkosten aber auch auf die Stabilität der lokalen Verteilnetze auswirken. Dazu werden unterschiedliche Szenarien simuliert, zum Beispiel wie sich der direkte Handel in einer Region auf die Strompreise auswirkt. Zudem werden die vielversprechendsten Szenarien in Testgebieten in der Schweiz und Schweden in der Praxis getestet.

Damit liefert das Projekt Erkenntnisse, wie sich flexible Strompreise und die Netzstabilität auf lokaler Ebene bestmöglich kombinieren lassen. Die Erkenntnisse könnten sich dann auch auf größere Regionen übertragen lassen.

„Das Ziel der Energieversorgung muss es sein,

möglichst viel saubere Energie dort zu erzeugen, wo sie auch verbraucht wird. Wenn Haushalte ihren eigenen Strom an ihre Nachbarn verkaufen können, wirkt sich das auf die lokalen Strompreise und das Stromnetz aus. Im Idealfall handeln die Menschen Strom und stabilisieren gleichzeitig die lokalen Netze, so dass teure Netzeingriffe möglichst vermieden werden. Die Blockchain ist die richtige dezentrale Technologie, um solch ein sich selbst ausgleichendes System in Echtzeit zu steuern“, sagt Jean-Baptiste Cornefert, Geschäftsführer von sonnen eServices.



Der Einsatz der Blockchain-Technologie hat dabei den Vorteil,

dass sowohl die Haushalte als auch die Verteilnetzbetreiber Transparenz über jede Kilowattstunde haben, die zwischen den Teilnehmern gehandelt wird. Gleichzeitig sind die Transaktionen transparent und es fallen keine zusätzlichen Kosten für den Stromhandel an.

 

Bitcoin Blase – “hier befinden wir uns im direktem Vergleich zur der Dotcom-Blase!”

Erinnerst  Du Dich noch an die Dotcom-Blase,

diese hatte im März 2000 ihren Höchststand und aus vielversprechenden und gigantisch hoch bewerteten Unternehmen, wurden binnen kurzer Zeit irrelevante Firmen ohne Zukunftsperspektive. Die Dotcom Blase platzte im März 2000 und Kleinanleger verloren viel Geld. Aber wie kam es dazu und kann man das mit der Bitcoin Blase vergleichen?

In den 90er Jahren

gab es viele technologische Entwicklungen, Handys wurden massentauglich, Internet Modems fanden den Einzug in die privaten Haushalte. Das Internet war plötzlich für Millionen an Menschen verfügbar und die Vorläufer der heutigen Smartphones, wurden immer beliebter. Weltweit entwickelte sich während der DotCom Blase eine eine euphorische Stimmung. Die Entwicklung schritt so schnell voran, dass einfach kein Ende abzusehen war. Es entstand der sogenannte „Neue Markt“ und Unternehmen hatten einen gewissen Finanzierungsbedarf. Dazu waren viele Kleinanleger bereit, ihr Kapital zu investieren. Die Bankster freuten sich, da sie die hohe Nachfrage ihrer Kunden spürten, und auf doppelte Weise davon profitieren konnten. Am Ende des Tages war die hohe Nachfrage und der Glaube an das schnelle Geld der Grund und Antrieb für einen Hype. Die Gier vieler Menschen führte dazu, dass sich so eine gigantische Spekulationsblase entwickeln konnte, denn jeder wollte profitieren!



Kommt Dir das bekannt vor? Genau so war es Ende 2017 mit dem Bitcoin, er und auch andere Altcoins stiegen in unglaublicher kurzer Zeit so extrem an dadurch dass auch die Medien davon berichteten. Alle wollten mit auf den Zug aufspringen und die Nachfrage war extrem hoch. Natürlich haben viele große Augen gemacht als es auf einmal  in Richtung Süden ging und sind  jetzt dicke im Minus falls sie ihre Coins verkauft haben. Wenn Du Deine Coins noch hast, dann hast Du “fast” alles richtig gemacht, muss es jetzt aber leider aussitzen und auf ein baldiges steigen der Kurse hoffen.

Schaut Dir mal die beiden Charts an, siehst Du da eine gewisse Ähnlichkeit?  Der grüne Pfeil zeigt die Stelle an der wir uns in etwa gerade befinden und wie Du sehen kannst ging es danach bei der Dotcom Blase nochmals etwas Abwärts bevor der Boden dann endgültig gefunden wurde. Worauf ich hinaus möchte ist, dass man ganz klar erkennen kann das selbst nach so einem  Einbruch der Kurs sich langfristig wieder korrigiert. Warum sollte denn auch der Bitcoin und Co. auf einmal gegen 0 fallen, er wird sich Erholen aber es braucht einfach seine Zeit!




Dotcom-Blase

 

Bitcoin-Blase