Blockchain – „5 Vorhersagen von Experten für 2030“

Ray Valdes (CTO @ ConsenSys) und Kate Mitselmakher (CEO @ Bloccelerate VC) haben ihren Jobs bei der bekannten Technologieforschungsfirma Gartner aufgegeben um der Blockchain-Bewegung beizutreten. Die zwei sind keine Unbekannten in der Blockchain Welt sondern Experten und reden nicht nur einfach irgendwas daher. Ihrer Meinung nach stehen wir noch am Anfang und sie geben 5 Vorhersagen wie die Blockchain-Technologie die Welt bis 2030 prägen wird.

Vorhersage 1:
Bis zum Jahr 2030 werden die meisten Regierungen auf der ganzen Welt virtuelle Währungen schaffen oder einführen. Die Staatswährung der Zukunft wird zwangsläufig eine Kryptowährung. Im Vergleich zur herkömmlichen Fiat-Alternative ist Kryptowährung effizienter, bietet kürzere Abrechnungszeiten und bietet eine erhöhte Rückverfolgbarkeit.

Vorhersage  2:
Bis 2030 wird es unter den vier am höchsten bewerteten Unternehmen der Welt (basierend auf der Börsenbewertung) ein Rennen darüber geben, welches als erstes eine Billion Dollar an Wert sein wird. Durch Nutzung der Blockchain-Technologie und deren Wert der Tokens, sind dann im Rennen Apple, Amazon, Alphabet (Google) und Microsoft.




Vorhersage 3:
Bis zum Jahr 2030 werden Identitätssysteme wie wir sie heute kennen durch Blockchain-basierte Identitätssysteme ausgetauscht. Diese Systeme bieten eine einzige Quelle für die Überprüfung der Identität und des Vermögens von Personen.

Vorhersage 4:
Bis zum Jahr 2030 wird der größte Teil des Welthandels unter Nutzung der Blockchain-Technologie betrieben werden. Einer der vielversprechendsten Bereiche ist die globale Lieferkette. In seinem gegenwärtigen Zustand wird der Welthandel über eine chaotische, fragmentierte Geschäftsbeziehung zwischen Parteien geführt, die nicht vertrauenswürdig sind.

Vorhersage  5:
Bis 2030 werden signifikante Verbesserungen des Lebensstandards der Welt auf die Entwicklung der Blockchain-Technologie zurückzuführen sein. Armut und Einkommensdiskrepanz sind wohl die schwierigsten Probleme für die Menschheit. Mehr als 10% der Weltbevölkerung, mehr als 750 Millionen Menschen, leben von weniger als 2 $ pro Tag. Obwohl der allgemeine Lebensstandard steigt und das weltweite BIP steigt, werden die Reichen reicher und die Armen ärmer.

Top Universitäten bieten Blockchain Kurse an!

An der Schule Wharton belegen immer mehr Schüler Kurse bei denen es um Bitcoin und die Blockchain geht.

Auch an anderen Top Universitäten sind die Studenten bestrebt, Kurse zu besuchen, die sich auf die dezentralisierte Technologie der Blockchain konzentrieren, die Kryptowährungen wie Bitcoin untermauert. Laut einer neuen Umfrage von 675 Studenten der Vereinigten Staaten von Amerika durch Cryptocurrency Exchange Coinbase und Qriously haben 9% der Studenten bereits Kurse in diesem Zusammenhang besucht und 26% wollen dies noch tun.




Ein Grund für das gestiegene Interesse an Blockchain-Kursen

sind wohl die sehr guten Jobaussichten in naher Zukunft. Ein sehr hoher Prozentsatz führender Unternehmen hat jetzt Blockchain- oder Distributed-Ledger-Projekte und sucht nach Know-how in diesem Bereich. Tatsächlich sind die Stellenanzeigen für Bitcoin bei LinkedIn in den letzten drei Jahren um das Neunfache in der Finanzdienstleistungsbranche und um das Vierfache in der Softwaretechnologiebranche gestiegen (im Verhältnis zu den gesamten Stellenanzeigen auf LinkedIn). Es gibt ca. 2770 offene Stellen im Zusammenhang mit „Blockchain“ auf der Karriereseite Glassdoor. Selbst bei Stepstone der Job Suchmaschine werden 132 Stellen gelistet wenn man „Blockchain“ eingibt, es werden wöchentlich mehr.



Für die Industrie sind die möglichen Anwendungen zahlreich,

von der Verfolgung der Lieferkette bis hin zum Stromversorger. Laut PwC’s Global Blockchain Survey 2018 sind 84% der Unternehmen sehr aktiv in dem Thema Blockchain. Bald werden wohl auch in Deutschland immer mehr Blockchain Kurse an Schulen und Universitäten angeboten. Selbst wenn es nur wenige Kryptowährungen überleben werden die Blockchain tut dies ganz bestimmt!

Blockchain – „Das zelbstzahlende Auto“

Die ZF Friedrichhaven AG hat ein neues Bezahlsystem für Elektrofahrzeuge in Kooperation mit UBS entwickelt.

Das Bezahlsystem Blockchain Car eWallet soll das „Unterwegs-Laden“ vereinfachen sowie viele andere Vorteile bieten. Wie zum Beispiel das bezahlen einer Maut im vorbeifahren. Mittels einer speziellen App ist das Car eWallet autorisiert, Zahlungen bis zu einem bestimmten Limit eigenständig durchzuführen.




Für die Nutzung der einzelnen Ladestation im System ist keine gesonderte Registrierung mehr erforderlich. Sobald die Verbindung zur Ladestation hergestellt ist, werden die Fahrzeugbatterien geladen und die Gebühren automatisch über die Car eWallet bezahlt. Dieser Ansatz soll auch das induktive Laden ermöglichen – etwa während einer Rotlichtphase an der Ampel oder an einem Zebrastreifen. Dank seiner Micropayment-Funktion sei die Car eWallet in der Lage, auch geringste Zahlungsbeträge zu verrechnen.

Wie eine reale Geldbörse kann der digitale Geldbeutel dabei auch Zahlungen entgegennehmen. Geplant ist außerdem, Zugänge zum Fahrzeug für Dritte freizuschalten. Somit könnten Autos mit Car eWallet Car-Sharing-Portalen zur Verfügung gestellt werden und Gebühren von Mietern auf Zeit entgegennehmen. Ein definierter Authentifizierungscode auf einem Paket könnte eingescannt werden und der Kofferraum öffnet automatisch. Das ermöglicht Lieferungen direkt ins Fahrzeug bei gleichzeitigem Schutz vor Unbefugtem.



Alle Aktivitäten zur Entwicklung und Vermarktung von Car eWallet

werden aus dem ZF-Konzern ausgegliedert und in das Start-up-Unternehmen Car eWallet GmbH eingebracht. Dieses wird ZF in einer ersten Finanzierungsphase mit Startkapital ausstatten, für die Anschlussfinanzierung wird das Start-up externe Investoren werben. Das neu gegründete Start-up profitiert dabei von den Erfahrungen aus der zeitlich befristeten Kooperation zwischen ZF und den bisherigen Projektpartnern, dem Technologieunternehmen IBM und der globalen Bank UBS.

 

Ehre, wem Ehre gebührt – Pionier der Blockchain

Blockchain eine Revolution der Ehrlichkeit

Mertens nennt die Blockchain-Technologie eine „Revolution der Ehrlichkeit“. ist einer der wichtigsten Pioniere bei der Entwicklung von zentralen (Trust Center) und dezentralen (Web of Trust) Authentifizierungssystemen. Bereits während seiner Studienzeit studierte er PKI-basierte Verschlüsselungslösungen. In seiner Diplomarbeit entwickelte er ein Konzept für Identity Management für die Blockchain-Technologie. Mitte der 1990er arbeitet er neben dem Studium mit Wei Dai an dezentralen Lösungen für Geld. Herr Dai hat einen Bachelor of Science der University of Washington in Informatik mit Nebenfach Mathematik. Dieser veröffentlichte 1998 das in der Szene berühmte b-money-paper. Bis heute gilt es als die Grundlage für die Krypto-Währung Bitcoin.




Mertens möchte, dass die Menschen die Hoheit über ihre Daten zurückgewinnen.

Seiner Meinung nach sind momentan sind die Unehrlichen im Vorteil, aber die Blockchain dreht dieses System um. Eine „Blockchain“, also eine Kette von Blöcken, kann man sich vereinfacht als eine Aneinanderreihung von Informationsblöcken vorstellen, die auf tausenden Rechnern dezentral gespeichert und kryptografisch verschlüsselt sind. Die Informationen liegen also in verschlüsselter Form bei allen Mitgliedern des Netzwerks und nicht auf einem zentralen Server. Ändert ein Mitglied die Datei auf seinem Rechner, bleibt sie auf allen anderen verschlüsselt im Original erhalten. Diese dezentrale Speicherung soll Manipulationen sicher verhindern. Mertens hat sich auf Lösungen für die Automobil-, Pharma- und die Logistikbranche spezialisiert.



Automatische Verknüpfung mit Smart Contracts

2014 gründete er seine heutige Firma CryptoTec AG welche ihre Blockchain-Lösungen auch mit GSM-fähigen Sensoren kombiniert, um damit den Transport von Produkten in Echtzeit zu überwachen. So erhält der Kunde ohne Verzögerung einen Statusbericht über die Temperatur, Luftfeuchtigkeit und den Standort seiner bestellten Ware. Durch die Einbindung der von den Sensoren gesendeten Daten in die Blockchain können sie nicht nachträglich manipuliert werden. Zudem ist eine automatische Verknüpfung mit Smart Contracts möglich, um die Einhaltung von Verträgen auf einfachem Wege zu verifizieren. Außerdem erschwert sie es Fälschern, Plagiate in die Lieferkette einzuspielen.

Mertens ist ein anerkannter Experte für Kryptographie, Blockchain, agile Entwicklung und Usability. Er berät Unternehmen im Healthcare-Bereich und hält regelmäßig Vorträge auf Konferenzen und Universitäten.

Ist Mining von Kryptowährungen in Deutschland moralisch vertretbar?

Ist Mining von Kryptowährungen moralisch vertretbar?

Was spricht eigentlich dafür Kryptowährungen also Bits und Bytes zu minen. Ist das nicht totaler Schwachsinn einen Prozessor oder eine Grafikkarte 24/7 Stunden non Stopp laufen zu lassen. Dabei wird viel elektrische Energie verbraucht welche natürlich auch einmal erst erzeugt werden muss. Inzwischen werden aber ca. 70% des benötigten Stromes für das minen aus erneuerbaren Energien hergestellt und es werden zusätzliche  Anreize für die Hersteller von CPU´s und Grafikkarten geschaffen um diese effizienter machen.




Deutschland produziert mehr mehr Strom als benötigt!

Hast Du eigentlich schon gewusst dass Deutschland aus erneuerbaren Energien mehr Strom produziert als benötigt wird. Es ist sogar so dass diese Energie häufig ins Ausland verramscht wird oder unsere Nachbarn bekommen sogar Geld dafür, wenn sie den überschüssigen deutschen Strom abnehmen. Und das ist keine einfache Behauptung von mir, sondern dies wurde sogar im Focus veröffentlicht.

 

2017 druckte die EZB jeden Monat 40 Milliarden Euro!

Warum wird dieser Punkt dann immer wieder angesprochen  und vor allem von wem? Wem könnte es nicht passen wenn wir einfachen Bürger in der Lage wären unsere Finanztransaktionen selbst zu überwachen und kontrollieren. Durch die Blockchain ist dies nämlich möglich. Man bräuchte keine Dritten (Banken) um das Geld von A zu B zu transferieren. Nehmen wir den Bitcoin welcher in seiner Anzahl begrenzt ist, dieser kann niemals so an Wert verlieren wie unser ach so tolles Fiat Geld. Allein 2017 hat die EZB jeden Monat 40 Milliarden Euro gedruckt und somit die Geldentwertung vorangetrieben. Unser Geld wird immer weniger Wert sein und somit leider auch Dein Erspartes.



In Deutschland erwirtschaftet man zur Zeit als Privatperson keinen Gewinn außer man hat eine Solaranlage auf dem Dach und produziert so seinen kostenlosen Strom. Das bedeutet aber nicht dass es in Zukunft so bleiben muss denn wenn die Kurse steigen lohnt sich auch das Mining wieder. Also Ja! es ist moralisch vertretbar solange wir in Deutschland einen Überschuss an Strom haben und Du den Strom aus erneuerbaren Energie selbst produzierst oder einkaufst.